Thomas Bez

Geboren 1961

Privatier und Waldgänger in Mecklenburg

Briard-Liebhaber und Züchter

Stationen:

Abitur an der Mathematikschule "Heinrich Hertz" in Berlin

Militärdienst

Mathematik- und Informatikstudium an der Humboldt-Universität in Berlin

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften

Angestellt bei Siemens

Freier Berater für Informationstechnologie, Telekommunikation und Unternehmensorganisation

Berlin, München, Leipzig, Frankfurt

Thomas Bez 2007

 

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»Nicht der Sitz allein, das ganze Land ist reizend und es ist gut da wohnen, wenn man von den Menschen kömmt, wo sie ein wenig zu dicht an einander sind, und wenn man für die Kräfte seines Wesens Tätigkeit mitbringt. Zuweilen muß man auch einen Blick in sich selbst tun. Doch soll man nicht stetig mit sich allein auch in dem schönsten Lande sein; man muß zu Zeiten wieder zu seiner Gesellschaft zurückkehren, wäre es auch nur, um sich an manche glänzende Menschentrümmer, die aus unsrer Jugend noch übrig sind, zu erquicken, oder an manchem festen Turm von einem Menschen empor zu schauen, der sich gerettet hat. Nach solchen Zeiten geht das Landleben wieder wie lindes Öl in das geöffnete Gemüt. Man muß aber weit von der Stadt weg und von ihr unberührt sein. In der Stadt kommen die Veränderungen, welche die Künste und die Gewerbe bewirkt haben, zur Erscheinung: auf dem Lande die, welche naheliegendes Bedürfnis oder Einwirken der Naturgegenstände auf einander hervorgebracht haben. Beide vertragen sich nicht, und hat man das Erste hinter sich, so erscheint das Zweite fast wie ein Bleibendes, und dann ruht vor dem Sinne ein schönes Bestehendes und zeigt sich dem Nachdenken ein schönes Vergangenes, das sich in menschlichen Wandlungen und in Wandlungen von Naturdingen in eine Unendlichkeit zurückzieht.«
Adalbert Stifter, Der Nachsommer