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Tip des Tages: Die Weblog - Landkarte zeigt die Orte bestimmter Ereignisse an mehr… |
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Säulenpittoresken |
von bez für |
Schwanebeck ist nicht gerade reich an Attraktionen. Zu nennen wäre vielleicht die Mülldeponie, die einst der Stadt Berlin zu Diensten war, dank einer Entgasungsanlage als eine der modernsten überhaupt gilt und inzwischen zu unserer Freude stillgelegt ist. Die Entgasungsanlage entgast weiter, fängt sozusagen die Rülpser des Berges auf, heizt damit das nahegelegene Klinikum Buch und hält die Umgebung des Berges von üblen Gerüchen frei.
Zu nennen wäre auch das Autobahndreieck Schwanebeck, wo die Autobahn nach Stettin abzweigt. Manchmal wird es in den Nachrichten erwähnt und versorgt leider auch das nahegelegene Klinikum Buch öfter mit Kunden. (So hängt in Schwanebeck alles irgendwie miteinander zusammen.) An der Popularität der einschlägig bekannten Knotenpunkte in Nordrhein-Westfalen kann Schwanebeck sich aber nicht messen.
Eine kleine Sehenswürdigkeit hat Schwanebeck aber doch zu bieten. Unser Nachbar Dr. Alfons Weise hat in den vergangenen Jahren eine Kunstgattung entwickelt und zur Blüte gebracht, die wir Säulenpittoreske nennen möchten. Tatsächlich gab es wohl bislang kein Wort, das diese Installationen in ihrer surrealen Gewalt, die zuweilen an Magritte erinnert und besonders vor strahlend blauem Himmel höchst wirkungsvoll zur Geltung kommt, treffend beschreibt.
Spekuliert wird noch über die regelmäßig gewählte Konstruktionsform, bei der die Objekte eine meist weiße Säule krönen. Sei es aus praktischen Gründen der besseren Sichtbarkeit und des leichteren Rasenmähens, sei die Säule als konstituierendes Element und Aussageträger dieser Kunstform zu verstehen - jedenfalls erlaubt dieser Aufbau das zwanglose Arrangement der Disponate in ihrer eklektischen Vielfalt als frei assoziiertes Spannungsfeld.
Zu finden ist die Ausstellung in der Lübecker Straße in Schwanebeck-Bergwalde, Gemeinde Panketal bei Berlin.
N 52.641827 E 13.539925 |
Dateianhänge aus Microsoft Outlook lassen sich nicht öffnen |
von bez für |
Nutzer von Thunderbird und anderen Emailprogrammen kennen das Problem: Dateianlagen von Emails, die mit Outlook oder Outlook Express gesendet wurden, sind nicht lesbar. Stattdessen hat die Email nur einen Anhang namens "winmail.dat", mit dem das Emailprogramm nichts anfangen kann.
Das Problem ist, wie üblich, Microsoft. Microsoft hat ein sogenanntes "Transport Neutral Encapsulation Format" (TNEF) erfunden. Dazu gehört der MIME-Typ "application/ms-tnef". Warum das Format "transportneutral" genannt wird, weiß man nicht. Nur innerhalb der Microsoft-Welt ist es neutral.
Insbesondere entstehen TNEF-Anhänge, wenn die Email im sogenannten Rich Text Format gesendet wird. Grundsätzlich ist es sowieso besser, eine Nachricht als einfachen Text zu senden. Wer in Emails unbedingt farbigen Text oder Fettdruck will, sendet gern Rich Text Format - er weiß wahrscheinlich nicht, daß bei vielen Empfängern nur einfacher Text ankommt, die dann den farbigen Text oder den Fettdruck überhaupt nicht würdigen können.
Ist aber eine Email mit einem Anhang winmail.dat angekommen, gibt es folgende Möglichkeiten:
1. Benutzer von Thunderbird können im Thunderbird ein Plug-in namens "LookOut" installieren. Dieses ist unter https://addons.mozilla.org/en-US/thunderbird/addon/4433 erhältlich. Die genannte Webseite ist Englisch und das Plug-in funktioniert leider nicht im deutschsprachigen Thunderbird. Folgende Schritte sind erforderlich:
Künftig werden alle in den winmail.dat verborgenen Anlagen angezeigt und können geöffnet oder gespeichert werden.
2. Als Alternative für andere Emailprogramme oder für das deutschsprachige Thunderbird gibt es den "Winmail Opener" unter http://www.eolsoft.com/de/freeware/winmail_opener. Er wird nach dem Herunterladen wie ein normales Programm installiert. Zur Benutzung speichert man die winmail.dat-Anlage auf seiner Festplatte, ruft das Programm Winmail Opener auf und öffnet dann die winmal.dat damit.
Beide (das Plug-in und das normale Programm) sind kostenlos.
Photographie |
von bez für |
In der guten alten Zeit, so in den 90er Jahren des alten Jahrhunderts (das ich eigentlich immer noch "mein Jahrhundert" nennen würde), als an digitale Photographie noch nicht zu denken war, habe ich innerhalb dreier Jahre mit der Kamera "sehen" gelernt. In diesen drei Jahren habe ich mich vom normalen Farbnegativ über das Farbdia bis zum schwarz-weißen Mittelformat (6x6 cm) vorgearbeitet.
Selbst entwickeln und vergrößern gehören natürlich dazu, wenn man sich für dieses Format entscheidet.
Noch immer kann die Digitalphotographie mit einem Diapositiv oder gar einem schwarz-weißen Negativ weder in der Auflösung noch im Tonwertreichtum mithalten. Dennoch habe ich vor der Schnelligkeit des Digitalverfahrens kapituliert und die "nasse" analoge Methode Ende der 90er aufgegeben.
Seattle, Washington |
von bez für |
Jobs grow with trees.