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Tip of the Day:

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Kein Echo

By bez for Welt
25.04.2018 17:02 new
in Weblog TedescaNet

Anläßlich des Beitrags Kollegah vs. Campino: Kulturkampf oder Ablösung? auf Sezession

Noch vor wenigen Tagen hätten wir einem Interviewer nicht einmal beantworten können, was der Echo denn sei. "Der Echo", hätten wir vielleicht gesagt, das klingt nach einem Preis, so wie "der Oskar", wobei "der Echo" den Preischarakter des Echo deutlicher betont, weil es sonst "das Echo" hätte heißen müssen.

Wir vermuten nun nicht nur mehr, daß "der Echo" ein Preis war, wir wissen es sogar. Aber da war er schon abgeschafft. Durcheinandergewirbelt in einem Shitstorm, zugrundegeschrieben von allen Medien, zurückgegebenen von allen unterbelichteten früheren Empfängern (so viele, deren Unterbelichtetsein uns bislang entgangen war), eingestellt von seinen Auslobern. Eine absterbende Gesellschaft in einem untergehenden Staat schleift eine weitere ihrer kulturellen (so hört man) Institutionen. Denn er hat "Auschwitz" gesagt.

Mehr nicht, mehr war auch gar nicht nötig. Von Juden soll nicht die Rede gewesen sein. Aber egal. Schon das Wort "Auschwitz" allein ist in der neueren deutschen Geschichte immer ein schöner Auslöser der Fremd- und Selbstabschaffung. Ein bißchen Rap, echtes deutsches Kulturgut, wie alle wissen (auch wenn wir selbst von Rap wenig verstehen), das Wort "Auschwitz", und weg ist er, der Echo. Na sowas. Das war ja mal ein echter Rap, ein Meta-Rap, sozusagen.

Wer ist jetzt borniert – wir oder diejenigen, die sein, des Echo, Verschwinden je nach ideologischer Ausrichtung mit Bedauern oder Genugtuung beobachten?

Fand überhaupt eine Beschimpfung statt? Und falls ja, wer eigentlich war der Beschimpfte in einer undurchsichtigen Textzeile eines unverständlichen Liedes? Und gehen uns der Beschimpfende oder der womöglich, mutmaßlich Beschimpfte irgendetwas an?

Wird jemand eines Tages zu passender Gelegenheit das passende Triggerwort über Deutschland sagen? Womöglich gar irgendein Beutedeutscher? Ein so kräftiges Wort zu so passender Gelegenheit, daß das gesamte indigene und sonstige Staatsvolk oder zumindest eine signifikante Mehrheit von SPD bis AFD wie aus einer Kehle ruft: "Deutschland, du mieses Stück Scheiße, du gehörst ja tatsächlich abgeschafft, hinweg mit dir!" – Wird dann Deutschland kurzerhand geschlossen, eingestellt oder aufgelöst? (Ja, wie benennt man diesen Vorgang?) Wird das uns dann genau so wurst sein wie jetzt die Abschaffung des Echo? (Immerhin wissen wir, was Deutschland einmal war, im Gegensatz zum Echo, von dem wir bislang nichts wußten.)

Wird ein Dichter, vielleicht einer wie Botho Strauß, eine Farce schreiben des Titels "Deutschland. Ein Verdämmern", die dann auf norwegischen und albanischen Staatstheaterbühnen aufgeführt wird? Werden wir davon Kenntnis nehmen und welches Medium wird übrig geblieben sein, diese Kenntnis zu uns zu tragen in unser mecklenburgisches Exil?

Wir fühlen uns in dieser Causa irgendwie unpolarisiert, zumindest stark unterpolarisiert. Benn kam uns wieder einmal in den Sinn: "Die Clique, die klatscht, ist das gleiche Kaliber wie die Clique, die pfeift, die einen sind von rechts dumm, die andern sind von links dumm." Wir werden es wohl dabei bewenden lassen und sehen alles rein phänomenal.

 


Kontokündigung

By bez for Welt
14.04.2018 06:35 new
in Weblog TedescaNet

Das Institut für Staatspolitik, ihm angeschlossen die Zeitschrift Sezession, unsere Lieblingspublikation der Neuen Rechten, meldet, daß ihm von der Postbank das Konto gekündigt wurde. Eine üblich gewordene Repressionsmaßnahme gegen Andersdenkende in unserem freiheitlichen System. Ob natürliche oder juristische Person – die Existenz steht auf dem Spiel, wenn man kein Konto mehr führen kann. Stellen Sie sich mal vor, man entzieht Ihnen das Bankkonto, weil Sie unliebsame Dinge äußern. Miete zahlen wird schwierig, das Gehalt können Sie im Köfferchen abholen (wenn Sie noch lange Gehalt kriegen), Schluß mit Paypal und Amazon, die Kreditkarte haben Sie auch nicht mehr lange. Dann gehts ans Eingemachte und danach wird Hartz Vier bar abgeholt.

Es muß (meist) nicht um das nackte Leben fürchten, wer andere Meinungen vertritt als der Mainstream. Aber fast alles sonst kann uns passieren. Die Drohung hängt über uns, daß wir Arbeit oder Aufträge verlieren, daß wir verleumdet und denunziert werden, daß wir in den sogenannten sozialen Netzwerken gesperrt werden, daß uns Bankkonten oder Versicherungen gekündigt werden und wir keinen Zugang zu Ersatz erhalten. Das alles selbstverständlich im Rahmen des geltenden Rechts, der Vertrags- und Meinungsfreiheit. Wir dürfen sagen, was wir wollen (nun, das meiste, na, jedenfalls einiges) und das Syndikat unserer Gegner darf uns dafür vernichten.

Die Drohung hängt auch über uns, daß wir mit falschen oder wahren Anschuldigungen erpreßt werden, daß uns der Zugang zu Haus und Hof blockiert wird, daß uns Auto oder Haus angezündet werden. Das ist zwar nicht ganz im Rahmen des geltenden Rechts, aber wie sollten die Organe dem Recht Geltung verschaffen, wenn sie keines Täters habhaft werden?

Wer etwas zu verlieren hat (Menschen oder Dinge, die ihm lieb sind, eine bürgerliche Existenz), läßt dies besser im Verborgenen blühen und verhält sich still. Das war unter Honecker und Ulbricht so, unter Stalin, unter dem Unaussprechlichen...

Wir nennen es Terror.

Wir werden unseren Banken schreiben, daß sie in unserer Achtung stiegen, sollten sie dem IfS ein Konto eröffnen. Wir möchten unseren Freunden anheimstellen, bei ihren Banken das gleiche zu tun. Nicht daß wir glaubten, dies könne viel bewirken. Welche Bank will schon das Syndikat verärgern. Aber vielleicht doch. Es kostet nur fünf Minuten für einen Brief und etwas Porto, und sogar wer noch im Berufsleben steht, kann sich so viel Unterstützung für einen konservativen Thinktank erlauben.

 


Die verweigerte Rezeption eines ruhestörenden Films

By bez for Welt
14.01.2018 10:33 new
in Weblog TedescaNet

Darren Aronofskys "Mother!" über die Zerstörung unserer kulturellen Identität

Eine kürzere Fassung dieses Artikels wurde am 24.1.2018 auf Sezession im Netz veröffentlicht.

Das Haus ist gut bestellt und wunderschön, dank seiner Erbauerin (im Abspann und im Titel des Filmes "Mutter" genannt, gespielt von Jennifer Lawrence). Sie hat das Haus zwar geschaffen mit Handwerksgeschick, Fleiß, Bescheidenheit und Herzenswärme, Herr des Hauses ist aber ihr Gemahl (genannt "Er", Javier Bardem), ein gealterter narzißtischer Intellektueller, der seit einer Ewigkeit nichts Wertvolles oder Schönes mehr zustande gebracht hat. Als Fremde vor der Tür stehen (Ed Harris und Michelle Pfeiffer, pikant böse!), die vorgeben, ihn anzuhimmeln, lädt er sie kurzerhand ein, für unbestimmte Zeit, möglicherweise sogar auf ewig in seinem Haus Quartier zu nehmen.

Die Leute sind aufdringlich, okkupieren das ganze Haus, werden unverschämt, bald auch gewalttätig. Als die Fremden sich an dem zu schaffen machen, was die Bewohner als Heiligtum des Hauses betrachten und dessen immense Wichtigkeit wir erst zum Ende des Films erfahren werden, kann sich der Herr sogar damit arrangieren und begnügt sich, seinen eigenen Sicherheitsbereich zu vernageln, der künftig als einziger Ort von den Fremden tatsächlich respektiert wird.

Fürs erste haben diese aber untereinander alte Rechnungen zu begleichen, Bruder erschlägt Bruder. Schon für die Trauerfeier läßt der Hausherr zur Familie die erweiterte Großfamilie nachziehen, die meint, nun zusammenzugehören, und außerdem versichert, nirgendwo anders hinzukönnen. Die Feier eskaliert und der Mutter gelingt es, die ganze Sippe hinauszuwerfen, bevor es in völliger Zerstörung des Hauses endet.

Dann herrscht brüchige Harmonie im Hause und der Herr schreibt aus den Erfahrungen seiner eigenen Menschenfreundlichkeit heraus ein rührseliges Buch über Erbauen, Teilen und Gastfreundschaft und vermag sogar ein Kind zu zeugen. Der Herr schwelgt in seinem Glück, etwas Gutes getan und die richtigen Worte gefunden zu haben darüber zu reden. Das Buch wird reißend aufgenommen, die Kunde über das für jeden offene Haus verbreitet sich, und nun ist es nicht mehr eine Familie, die kommt, sondern Heerscharen, um ihm zu huldigen. Die Ankömmlinge versichern, bald wieder zu verschwinden, doch das tun sie nicht. Sie überrennen das Haus, das in kürzester Zeit völlig zerstört wird. Polizei kommt vorbei, versucht gar den Besitzern des Hauses zu helfen, doch wird vom Mob kurzerhand liquidiert.

Derweil giert der Herr nach dem Neugeborenen und luchst es der erschöpften Mutter ab, um auch dieses noch als sein höchstes Gut buchstäblich an die Eindringlinge zu verteilen. Die Mutter überschreitet darauf alle ihr eingegebenen Grenzen und brennt das Haus mit allem und allen darin nieder.


*     *     *

Was ist an diesem Film nicht zu verstehen? Aber Heerscharen von Rezipienten und Rezensenten schleichen um ihn herum und versuchen, den Elefanten im Raum nicht zu sehen.

Wir lasen einen irritierenden Bericht des Salonbolschewisten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Dietmar Dath, aus Venedig, in der er eine Reihe übler Beschimpfungen des Regisseurs vom Stapel läßt: "Was war das denn für ein Dreck", "Aronofskys aktuelle Schande", "einer der lästigsten Filmemacher unserer Zeit". Es heißt dort abschließend: "Aronofsky wird nie begreifen, wie man die Leute im Saal mit Kinomitteln in eine Geschichte zieht, aus der sie auch nach dem Ende des Films nicht herausfinden werden, weil die Räume dieser Geschichte sich an ihre eigene Seelenarchitektur anschließen." Nun, zumindest letzteres ist gut gesagt, und wir bekennen, daß es uns nach diesem Film gerade so ergeht. Dath, einer der lästigsten Feuilletonschreiber Deutschlands, gibt vor, Aronofskys Kinomittel nicht anerkennen zu können, weil Hitchcock, Polanski und andere es schon so ähnlich gemacht hätten. Cineastisch gebildet, der Mann, aber Quark. Wir möchten unterstellen, daß das Publikum in Venedig mehrheitlich linksliberal gesinnt ist, und wir unterstellen weiter, daß dieses Publikum die Aktualität der Geschichte durchaus erkannt hat, auch und gerade der Teil, der "Buh" gerufen hat. Jeder könnte sich selbst in einer der Figuren verorten, wenn er in den vorgehaltenen Spiegel sehen wollte.

Aronofsky formuliert die Verwerfungen der heutigen Zeit als Allegorie. Eine Allegorie benennt nicht beim Klarnamen, worum es ihr geht. Auch in einer von Benennungsverboten verstellten Geisteswelt darf der Künstler in Allegorien sprechen. Der Leser, der Zuschauer kann leichthin leugnen, sie verstanden zu haben. Und so winden sich Interpreten dieses Filmes mit Auslegungen wie, er sei eine Nacherzählung des Buches Genesis: Gott, Adam und Eva, Kain und Abel; Jennifer Lawrence ist... weiß nicht so genau, die Erde oder so. Das ist albern, aber ein bequemes Schubfach für einen unbequemen Film. Möglicherweise ist das auch die Auslegung, mit der Aronofsky das Studio herumgekriegt hat. Der ist für einen Oscar gut, werden sie sich gedacht haben, und die Geschichte kann er irgendwie erklären. Zwei Drittel des Films passen aber nicht in diese Schublade. Wenn jemand bei Paramount den Film beim Lesen verstanden hätte, hätten sie ihn nicht produziert, denn politisch unkorrekte Themen fürchten die Produzenten heute wie der Teufel das Weihwasser. Und das Gute am Nichtverstehenmüssen von Allegorien ist auch, daß jeder den Film zeigen und über seinen Inhalt sprechen kann ohne damit das Volk zu verhetzen. Freilich – wäre der Wahrheitsminister mit der Weiterentwicklung des Rechts schon so weit gekommen, daß die Behörde Hollywoodfilme verbieten könnte, würde sie das in diesem Fall vermutlich tun. So herrscht aber jetzt so viel Verleugnung, um die Peinlichkeit schnell wieder loszuwerden, wie bei einem in Venedig gezeigten Aronofsky nur möglich ist.

Rufen wir das Zentralorgan der Guten und Gerechten als Zeugen auf. Der Kritiker der NY Times ("'Mother!' is a Divine Comedy") läßt Sympathie durchscheinen: "Don't listen to anyone who natters on about how intense or disturbing it is, it's a hoot!" Aber über dieses Lob hinaus produziert er den üblichen Nebel: "highly symbolic" und so weiter. Mit dem Trick, etwas eine Göttliche Komödie zu nennen, kann man sich schon seit 700 Jahren aus der Affaire ziehen. "At a certain point – it will vary according to your Sunday school attendance – you will find yourself in possession of the key to the analogical storage room where the Real Meaning resides." More sophisticated kann man wohl nicht sein beim Navigieren um die Real Meaning herum. Die unter der Überschrift "Hating 'Mother!'" (sic!) veröffentlichten Facebook-Kommentare sind von bezaubernder Einfalt, genau so wie Betroffenheitslyrik aus der liberalen New Yorker Gosse sein muß. Das Vorhandensein einer religiöser Dimension hat die Schar wenigstens erfaßt.

Aronofsky selbst legt noch eine falsche Spur dazu. Die NY Times zitiert unter dem Titel "Making 'Mother!'" die Erklärung, die er dem braven, empörten Publikum anheim geben möchte: "It is meant to be a parable about climate change and environmental destruction." Aber von Klimawandel ist nun wirklich gar nicht die Rede in diesem Film. Umweltzerstörung und die Verteidigung der Schöpfung waren bereits Thema seines Vorläuferfilms "Noah". Die Schöpfung retten will heute jeder, das ist nicht mehr als ein Gemeinplatz. "Noah" ist konsensfähig in alle Schichten unserer abendländischen Gesellschaften hinein.

An "Mother!" hingegen scheiden sich die Geister. Wo es um Kultur geht, wird der Kernbereich des Dissenses in den postaufgeklärten westlichen Gesellschaften unserer Tage enthüllt. Nicht einmal die Kategorien Rasse, Religion, Nation oder Weltanschauung haben die Wirkmacht der gewachsenen Kultur, und entlang kultureller Leitlinien muß differenziert werden zwischen dem Unseren und dem Feindlichen. Diese Fähigkeit zur Unterscheidung besitzen die "dominierenden Minderheiten", deren Wirken Toynbee bei jedem Untergang einer Kultur diagnostiziert, eben nicht mehr. Um ihn, den Herren, "Er" genannt, geht es nämlich eigentlich in diesem Film und nicht um die Mutter oder die Fremdlinge. Kulturen werden aus ihrem Innern heraus zerstört ("sterben durch Selbstmord", wie es oft verkürzt zitiert wird), und er ist der Vollstrecker, der seine eigene Welt in die Vernichtung treiben muß. Ohne Bedenken, ohne Trauer, ohne Reue, getrieben von Hochmut und Wollust.

Das verstörende Plakat zum Film findet seine Erklärung in der mystischen Schlußsequenz des Filmes, wenn der Herr, der der Katastrophe unverletzt entstiegen ist, der sterbenden Erbauerin das Herz herausreißt. In diesem wohnen noch immer ihr Fleiß, ihre Hingabe und ihre Liebe. Wir sehen sie aus diesen Attributen der Lebenskraft wiedergeboren werden, um das Haus erneut aufzubauen. Ein Ende ohne Trost, denn wir kennen den irren Kreislauf, der damit erneut beginnt. Geschichte wiederholt sich, meint Aronofsky.


*     *     *

Gut, daß Sie bis hierher gekommen sind. Hätten Sie nur aus der Qualitätspresse von diesem Film erfahren, hätten Sie ihn sich womöglich nie angesehen. Sie hätten etwas Wichtiges verpaßt.

 


Traumziel Renationalisierung und neue Bündnisse

By bez for Welt
19.10.2017 09:29 new
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Artikel auf FAZ.NET: Die EU und ihr hohes Ross

Bei einem „harten“ Brexit verlieren alle – deshalb sollte das starke Brüssel auf das geschwächte London zugehen. Nur so lässt sich ein Showdown im Herbst vermeiden.

 

Eines werden die EU-europäischen Betonköpfe, die alles tun, um das Erreichen des Verhandlungsziels zu torpedieren, vielleicht erreichen: Der Zerlegung der multipolaren Welt in handliche Stücke viel mehr Vorschub zu leisten, als sie sich vorstellt. Das alte Kontinentaleuropa in der Mitte zwischen einem atlantischen und einem eurasischen Block, das ist doch fein. Das gibt Gelegenheit zur Rückbesinnung auf wahre europäische Werte und Stärken und kann Ausgangspunkt für bilaterale Abkommen auf der Ebene der Nationalstaaten werden. Deutschland wird in der Nach-Merkel-Ära, also nicht gleich, aber Äonen werden es auch nicht mehr sein bis dahin, vielleicht wieder zu Verstand kommen und eines der Länder in einer ansonsten weit heruntergewirtschafteten EU sein, die für bilaterale Beziehungen etwas in die Waagschale zu werfen haben. Und wenn wir an anderer Stelle lesen, 260 Pfund pro Haushalt Mehrkosten: das ist ja billiger als unsere Energiewende. Ein Dexit wäre uns doch da sehr recht.

 


"Als dann die Mauer fiel und ich zum Demokratischen Aufbruch ging..."

By bez for Welt
11.09.2017 10:28 new
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Artikel auf FAZ.NET: Die Kanzlerin im Gespräch : Wir brauchen Mut

Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung spricht Bundeskanzlerin Angela Merkel über den Kampf gegen Hass und Feigheit. Sie beschreibt, wie wichtig dabei Sprache ist. Und was Europa gewinnen kann.

 

Da spricht sie, die mutige Funktionärin, die die Zeiten, da man wirklich Mut gebraucht hätte, denkend und schweigend verbrachte und kaum Menschen, nur ein paar Kollegen traf. Das "Mädchen", das sich unter die Fittiche Kohls vorarbeitete, und ihm dann im rechten Moment mithilfe dieser Zeitung mutig das Messer in den Rücken stieß. (Dies natürlich nur metaphorisch gemeint, Kohl hat ja noch fast zwei Jahrzehnte überlebt.) Das ist in ihren Augen natürlich nicht "hintenherum", sondern mutig ins Gesicht.

Wir müssen um Verzeihung bitten, wir schreiben diese kleine Wortmeldung nach der Lektüre nur einer von sieben Seiten auf FAZ.NET, aber mehr lesen wir von Merkel-Interviews eh nie. Mutig finden wir immerhin, hier das Kommentieren zu erlauben, und die Kommentare, die wir vollständig genossen haben, zeigen uns, daß die Kanzlerin hier wohl nicht viele Anhänger hat. Wer, um Himmels willen, wählt sie dann, wenn es die Leser dieser Zeitung nicht sind?

 


Der Treck nach Norden (2)

By bez for Welt
18.06.2017 15:19 new
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Acht Monate nach dem ersten Transport sind wir nun endgültig auf unserer Insel angekommen. Diese Woche fuhren die Lastzüge mit allem Hausrat.

Dazwischen liegen unsere Planung des Sanierungsprojekts über die Wintermonate, die Auswahl lokaler Handwerksfirmen, die Arbeiten der Gewerke seit März an Haus und Infrastruktur sowie etliche Verbesserungen im Außenbereich.

Wir konnten nach einem rauhen Frühjahr den Beginn unseres ersten Sommers hier genießen. Auch mit zeitgemäßer Heizung (vor zwei Wochen wurde der Flüssiggastank in die Erde versenkt) verläuft das Leben hier enger entlang den Jahreszeiten.

Die Abende hier sind still und die Nächte dunkel. Wir sehen die silbernen Streifen der Flugzeuge in 10.000 Metern Höhe: von Hongkong nach London, von Frankfurt nach Tokio. Und heiteren Sinnes können wir bemerken, daß uns diese Orte nichts mehr angehen, gerade so wie Berlin, die Stadt, das Irrenhaus. Auch viele Nachrichten des Tages sind hier nicht relevant, verlieren sich gar im Bereich des Irrealen, und wir fragen uns, was davon wir überhaupt zur Kenntnis nehmen sollen.

Wenn es ein richtiges Leben im falschen gibt, ist hier ein Ort dafür.

 

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Es gibt gewichtige Gründe pessimistisch zu sein

By bez for Welt
26.05.2017 08:00 new
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Artikel auf FAZ.NET: Verleugnung des Offensichtlichen

Es gibt keine einfache Antwort auf die Frage, wie sich eine liberale Gesellschaft gegen eine gewalttätige Ideologie am besten zur Wehr setzt. Großbritannien zeigt aber gerade, wie es nicht gelingt.

 

Unseren westeropäischen liberalen Gesellschaften sind die natürlichen Reflexe, den Feind als Feind zu erkennen, abhanden gekommen und damit die Fähigkeit, sich ihrer Feinde zu erwehren. Es ist irrelevant, ob man die Feindschaft aus den Lehren eines konsequent zuende gedachten irregeleiteten Islam folgert oder sie als Ausdruck eines noch fundamentaleren Kampfes der Kulturen, jenseits religiöser Verortung, sieht. Diese intellektuelle Operation vollziehen unsere Gesellschaften nicht, sondern sie ergehen sich mehrheitlich (je urbaner, desto schlimmer) im Konsum der Wonnen einer außer Kontrolle geratenen Globalisierung, die wir Westeuropäer erfunden haben, die sich aber längst gegen uns selbst gewendet hat. Not täte eine sanktionsbewehrte und von breitem gesellschaftlichen Konsens getragene Unterscheidung nach assimilationswilligen und -fähigen Fremden und solchen, die niemals Teil unserer Gesellschaften werden. Solange wir solchen Konsens nicht erreichen, haben wir noch weiter zu leiden.

 


Jede Diskriminierung schwächt nur das System selbst

By bez for Welt
03.05.2017 06:42 new
in Weblog TedescaNet

Artikel auf FAZ.NET: Wer soll die erste Sitzung des Parlaments leiten?

Geht es nach Norbert Lammert leitet nicht der älteste, sondern der dienstälteste Abgeordnete die erste Sitzung des neu gewählten Bundestags. Viele vermuten dahinter einen Anti-AfD-Plan. Wäre das illegitim?

 

Der Autor verwechselt legal und legitim. Winkelzüge mögen legal sein, Legitimität schaffen sie nicht. Jene ist auf Seiten der AFD als Opposition durch Volkes Willen. Natürlich kann der Bundestag seine Geschäftsordnung ändern, und so lange es in ihm noch keine Oppostion gibt, könnte er das sogar einstimmig tun. Er könnte auch verfügen, daß neue Parteien im Parlament, deren Name mit A beginnt, keinen Sitzplatz bekommen und zu stehen haben. Der Abgeordnete ist dem Autor nicht einmal die Nennung seines Namens wert. Für die AFD als Bewegungspartei in derzeitiger Fundamentalopposition, wofür der Kölner Parteitag den Weg wieder frei gemacht hat, ist es nur von Vorteil, wenn Wilhelm von Gottberg die Alterspräsidentschaft aberkannt wird. AFD und Neue Rechte sollten diesen Vorgang gehörig propagandistisch ausschlachten. Von Gottberg und am besten die gesamte AFD-Fraktion sollte der durch den dienstältesten Abgeordneten geleiteten eröffnenden Sitzung stehend und schweigend folgen.

 


Wider eine Spaltung der AFD

By bez for Welt
22.02.2017 08:56 new
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Artikel auf "Eigentümlich frei", EF-MAGAZIN.DE: Als „nette“ AfD in die Bedeutungslosigkeit?

Ausschlussverfahren gegen Björn Höcke und ein Déjà-vu - Die deutsche Rechte würde um 27 Jahre zurückgeworfen

 

Daß der Vorstand der AFD mehrheitlich beschlossen hat, Höcke auszuschließen, ist noch nicht einmal das Schlimmste, was der AFD passieren konnte. Man stelle sich vor, Höcke erklärte jetzt freiwillig seinen Austritt aus der AFD. Damit wäre die Partei auf einen Schlag zumindest im Osten, wo sich die die AFD in der Sonntagsfrage noch immer bei 20-25% bewegt, marginalisiert. Oder glaubt die AFD im Ernst, daß diese Zustimmungsraten Petry und ihrem Partner in NRW zu verdanken sind, nicht Höcke, Poggenburg und Gauland?

Es ginge aber noch schlimmer, denn Höcke könnte nicht nur hinschmeißen, sondern erklären, daß er eine eigene nationalkonservative Partei zu gründen gedenkt. (Die Ehre der Beobachtung durch die Organe des Systems wird ihm ja eh schon zuteil.) DAS wäre die Katastrophe für die AFD. Freilich wäre es zu spät, diese neue Partei für die Wahl in sechs Monaten in Stellung zu bringen, aber die Motivation, eine kompromißlerische AFD zu wählen, wäre zum Teufel. Wir, der wir 20 Jahre lang CDU gewählt haben, haben uns auch nicht nach nur einer Alternative gesehnt, die "Alternative" heißt, und der man aber nicht trauen kann, daß sie auch eine Alternative bleiben wird. Und die gerade mal über den Anschein eines Programms verfügt, welcher nota bene zur Hälfte purer Sozialismus ist, was bei jedem Libertären (Wir sind doch hier bei EF, oder?) eigentlich heftige Abstoßungsreaktionen hervorrufen müßte.

Mancher Spaßvogel mag sich sogar denken, nun ganz besonders taktisch zu sein und jetzt SPD zu wählen, auf daß aus der Tragödie eine Farce werde, die nach halber Legislaturzeit an der Realität zerbrechen möge. Aber abgesehen davon, daß Gott uns auch vor 2 Jahren Rotgrün behüten möge: Bitte keine Hoffnungen hegen, denn dieser Staat hat noch nicht einmal angefangen, gegen seine inneren Gegner wirklich brutal vorzugehen.

So bleibt also, daß wir die Wahl haben zwischen (1.) einer Alternative, die möglicherweise eine Nicht-Alternative ist, aber wenigstens vorerst noch mit dem nationalen Flügel, (2.) unsere Stimme zu verschwenden an eine marginalisierte Nicht-Alternative ohne ihren nationalen Flügel oder aber (3.) gar nicht wählen.

Nein, es wird bei Alternative eins bleiben, und natürlich werden wir AFD wählen, wen denn sonst, denn man darf seine Stimme nicht wegwerfen, auch wenn sie nicht der Art Opposition dienen wird, die wir uns erträumt haben und die dieses Land eigentlich in seinem Parlament bräuchte. Zwar wird die AFD nicht mehr bei 20% Stimmenanteil deutschlandweit landen, wofür sie in ihrem Zustand vor drei Monaten noch gut gewesen wäre. Es wird eher bei 12% bleiben, aber damit wenigstens drin und sogar weit vor allen radikalen Splitterparteien. Und wir dürfen uns gewiß in den kommenden vier Jahren noch auf eine wesentlich breitere Auffächerung des Oppositionsspektrums gefaßt machen. Der Stein ist wenigstens schon einmal ins Rollen gekommen.


*     *     *

Wir verstehen nicht, warum mancher noch immer um den Schandmals-Punkt kreist. (Welcher sowieso nur mit Mühe mißzuverstehen ist, wie an der ganzen Rede nichts doppeldeutig ist, und alle Propaganda drumherum baut darauf auf, daß 95% die Rede eh nie im Internet zur Kontrolle nachhören oder -lesen werden.) Dieses Leckerli hat sich doch schon der Gegner geholt und kaut seit Wochen darauf herum.

Wir würden da doch lieber auf die Interpretation von Herrn Rogler zurückverweisen und außerdem, als eher praktischen Zugang zu den Vorgängen in der AFD, folgende Interpretation der Ereignisse vorschlagen:

Es gibt Parteien, die es ganz gut schaffen, ein breitgefächertes Band von Auffassungen innerhalb des ideologischen und tagespolitischen Zielkorridors der Partei zu integrieren. Die CSU zum Beispiel. Oder widerstrebende Flügel von Realos und Fundis, wie die Grünen, praktisch vom ersten Tag an. Traurig, daß man der AFD die Grünen als Beispiel vorhalten muß.

Es darf gern jemand analysieren, ob die Grünen (A) mit nur noch Realos, (B) mit nur noch Fundis oder (C) sowieso nicht besser als heute mit ihren prekären 7% dastünden. Aber egal wie prekär auch die Grünen sind, alle gegenwärtigen Bundestagsparteien machen ihre Politik. Das Wechselspiel von Realos und Fundis scheint funktioniert zu haben. Auf diese Weise prekär darf die AFD gern werden, wenn ihr Ziel erreicht ist.

Warum wohl hat der AFD-Vorstand nach der Rede vom 17. Januar nicht die Füße still gehalten, hat sich nicht mit ein paar dürren Worten hinter Höcke gestellt und den Shitstorm vorüberziehen lassen? Warum mußte eine Gruppierung innerhalb des Vorstands, nachdem die nach Höcke-Reden notorische Empörungswelle schon wieder abebbte, zum Parteiausschlußverfahren ansetzen? Etwa, weil die Mehrheit des AFD-Vorstands meinte, etwas ausbügeln zu müssen, um nette Leute nicht zu verschrecken? Leute, die die alte CDU wiederkriegen wollen, was heißt, die CDU vor der Ära Merkel? Oder die CDU, wo sie vor zwei Jahren stand, als sie 2011 und 2012 schon die Zukunft Deutschlands schon unterminiert hatte mit dem voluntaristischen Ausstieg aus der Kernenergie ("Energiewende"), EFSF ("Rettungsschirm"), Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht und ESM (noch mehr Rettungsschirm), aber zum letzten großen Schlag gerade erst ausholen wollte? Oder Wähler, die sich nur gegen die unkontrollierte Einwanderungspolitik der CDU stellen, am Rest aber nichts auszusetzen haben?

Wohl kaum war das der Grund für den Aktionismus. Vielmehr: Höcke hält der AFD den Spiegel vor, welche Art von Partei sie werden würde, ließe sie sich erst vom System aufsaugen und integrieren. Ganz dialektisch erkennt er, daß jede Partei früher oder später in Oligarchisierung und Erstarrung endet. Er will, daß das im Fall der AFD erst geschieht, wenn die Mission erfüllt ist. Für eine Alternative, die wir wählen werden, können wir weniger nicht wünschen.

Er benutzt dafür die Figur, es gäbe "keine Alternative im Etablierten". Gibt es daran Zweifel? (Natürlich werden zahllose Leute meinen, daß das Etablierte bunt und vielfältig ist und in seiner ganzen Alternativlosigkeit zahlreiche Optionen bereithält. Aber das ist ja hier ein geschlossenes Forum, und wer das hier glaubt, hat vermutlich das falsche Magazin erwischt.) Höcke verwendet die Begriffe "strukturelle" und "inhaltliche Fundamentalopposition". Erstere können wir nicht gebrauchen, denn die AFD muß ins Parlament. Letztere bedeutet, daß sie dort unkorrumpierbar bleiben soll. Oder was ist an den Worten "inhaltliche Fundamentalopposition" nicht zu verstehen?

Höcke weist sich damit, wie mit seinen anderen Reden auch, als "Fundi" aus. Kein überraschender Befund. Und nichts Ehrenrühriges ist daran. Fundis taugen wohl selten fürs große parlamentarische Geschäft, aber da will Höcke ja angeblich auch nicht hin. Fundis sind das Gewissen der Partei und könnten sogar ihr Blitzableiter sein. An den Fundis kann sich die politische Konkurrenz abarbeiten, die eigenen Realos können sich an ihnen etwas die Krallen wetzen. Sie sollten eigentlich froh sein, daß sie ihn haben.

Wie sehr Höcke auf dieser Hausveranstaltung der Jungen Alternative (Höcke ist ja kein Nestbeschmutzer - oder ekelt sich die AFD jetzt auch vor ihrer JA?) zwei Drittel des Vorstands getroffen haben muß und wie fraglich künftige inhaltliche Fundamentalopposition seitens der AFD ist, kann man genau jetzt erkennen - just an ihrem Verhalten im Fall dieser Rede.

Ja, Konservative, auch die libertäre Fraktion unter diesen, sind... eher vornehme Menschen. Jedenfalls die meisten von ihnen. Opposition zu sein liegt nicht gerade in ihrem Genom. Gegen herrschende Verhältnisse angehen widerstrebt ihnen eigentlich. Vermutlich deshalb klingt "Fundamentalopposition" in den Ohren vieler so schrecklich.

 


Intellektuelle vs Trump

By bez for Welt
09.02.2017 19:48 new
in Weblog TedescaNet

Artikel auf FAZ.NET: Make intellect great again!

Amerikas Intellektuelle sind nicht schuld an Donald Trump, denn einen öffentlichen Diskurs hat es dort nie gegeben. Vielmehr steckt die Demokratie selbst in einer Krise.

 

Den Verstand wieder groß zu machen, jedenfalls in der öffentlichen Meinungsdebatte, ist eine Forderung, der wir uns unbedingt anschließen wollen.

Gibt es denn noch Intellektuelle diesseits des Atlantik? Ist dem Kommentator aufgefallen, daß alle Genannten außer Badiou schon tot sind? (Wir haben das mithilfe von Wikipedia verifiziert.) Gut, freilich gibt es noch Intellektuelle, aber die uns einfallen in Deutschland sind eher Konservative oder Neue Rechte (keiner davon jedenfalls links von Sloterdijk) und ganz gewiß nicht die, die dem Kommentator vorschweben, wenn sein Kriterium für einen Intellektuellen ist, daß dieser eine "politisch-moralische Instanz mit gesellschaftlicher Resonanz" ist. (Letzteres wohl ein anderer Ausdruck für geistigen oder geistlosen Mainstream, wo wir heute beim besten Willen niemanden erkennen können, der ein Intellektueller genannt zu werden verdient.)

Die Liste der Amerikaner, die der Kommentator in die Schublade "Intellektuelle" tut, sieht aber auch nicht aus, als wären ihm massenhaft Beispiele eingefallen. Und Chomsky, der links, sogar wahrhaft links und eines ganz gewiß nicht ist: Mainstream, und den wir schon seit unseren Studienzeiten vor 30 Jahren verehren und ohne Zögern einen wirklichen Intellektuellen nennen würden, ist auch kein guter Zeuge gegen Trump. Denn bei all seiner legitimen Ablehnung des neuen Präsidenten (die aber auch nur graduell größer zu sein scheint als seine Abneigung gegen Clinton) vertritt er eine sehr differenzierte Auffassung, welche Gründe zum Sieg Trumps geführt haben, und spricht die Hoffnung offen aus, daß der Weg zu neu geordneten Beziehungen zwischen Amerka und Rußland jetzt offen ist, die die Welt sicherer machen könnten. Und daß eine Emanzipation Europas (und wenn er Europa sagt, klingt es fast schon wie Abendland) von Amerika einen Abbau der Spannungen und in fernerer Zeit den Übergang zu einem eurasischen (sic! wie der russische Intellektuelle Dugin) Sicherheitssystem jenseits der Militärbündnisse zur Folge haben könnte. Süßer die Glocken nie klangen. Man genieße das Interview bei Truthout, wenige Tage nach der Wahl im letzten November. So viel Klarblick oder wenigstens Vision würde man sich von ein paar mehr wahren oder Möchtegern-Intellektuellen diesseits und jenseits des Atlantik sowie diesseits und jenseits des Styx wünschen.